Die Tage noch zwei Überlegungen gehabt, die ich ursprünglich twittern wollte, die aber im Grunde zu lang dafür sind und vielleicht noch etwas weiter vergrübelt werden wollen.

1. Viele Politiker sind nicht so schlecht, weil sie Berufspolitiker sind. Sondern weil sie keine Berufspolitiker sind. Eben alles andere. Sie haben keine Ahnung, keine Weitsicht, kein Feingefühl, keine Begabung für ihr Handwerk. Lassen sich zu sehr von den Gegebenheiten betäuben. Von den Lobbyisten, ihren Drang zur Wiederwahl, Fraktionszwang und so weiter. Und zusätzlich die vielen Nebeneinkünfte. Parteiarbeit.

2. Auf der Suche nach immer mehr Freiheit vergessen wir, die zu schätzen und zu verteidigen, die wir schon haben. Das liegt zum einen daran, dass die Eingriffe schleichend und nicht immer nachvollziehbar geschehen. Zum anderen gibt es gefühlt immer weniger Bewusstsein über den Wert der Freiheit, die wir haben. Es fehlt an Wissen, historischem Verständnis und Wertschätzung.

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