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Reiseroute

…meiner Internetschreiberei:

myblog.de -> twoday.net -> meinedomain.de -> tumblr.com -> hier.

 

Geht ja noch, denke ich. So langsam sammelt sich aber alles hier an. Mal schauen, was ich von dem alten Zeugs ich hier noch reinpacke. Hab grad schon wieder ziemlich schmunzeln müssen, ob des Zeugs, dass ich da schrub. Nunja. Entwicklung oder so.

Das ist ja alles noch etwas neu hier, unter dieser Domain. Es ist aber nicht, so, dass es nicht noch anderswo Inhalte von mir im Web gibt und diese importiere ich gerade auch teilweise (und manuell). Neustarts sind gut und vieles vom Alten missfällt mir oder ist einfach nicht mehr das was ich von mir im Netz haben will.

Mal gucken, wie das noch so wird.

Realisierte auch gerade, dass man wegen der Konkurrenz dieses Blog wohl nie auf Google finden wird und es störte mich nicht.

Es soll eine Sammlung sein. Inhalt bei mir, nicht verhostet von irgendeinem Anbieter, den es plötzlich nicht mehr gibt, der auf einmal alles mit Werbung vollmüllt, der sich die Rechte an meinen Inhalten sichert.

Sehnsucht nacht einem Mittelpunkt im Netz für mich hatte ich schon länger.

Socialklicklinksdinger lasse ich erstmal weg. Wer möchte, der wird sicher einen Weg finden etwas von hier zu teilen.

Yfog ist übrigens ein Verleser von Herrn Swoop. Dieser Verleser brachte mich aufgrund meiner großen Erfahrung mit Nebel (ich bin oft in Ulm und denke oft: Y FOG?) dazu, diese Domain zu wählen. Nur um das mal notiert zu haben.

[wenn ich mich noch daran gewöhnen könnte tags zu benutzen wäre es hier auch wirklich ordentlich]

“Appreciation is a wonderful thing: It makes what is excellent in others belong to us as well”

[Voltaire]

 

Das Gefühl geschätzt zu werden ist eins der tollsten überhaupt.

(Das Internet ist ja so furchtbar schnelllebig und ich habe vermutlich noch nie am 29. Februar hineingeschrieben. Deswegen jetzt.)

Ich habe in der letzten Zeit gelernt, dass es keinen richtigen Zeitpunkt gibt, aber durchaus viele falsche. Wenn man sich also einen Zeitpunkt aussucht, dann sollte man das Ereignis den Umständen anpassen oder sich selber an die Umstände zum Zeitpunkt des Ereignisses. Außerdem sollte man immer darauf achten, dass man das Ereignis alleine bewältigen kann. Man weiß ja nie.

Des weiteren wird mir immer klarer, dass Betriebsblindheit, oder besser Lebensalltagsblindheit, weit verbreitet und gefährlich ist. Nur weil etwas funktioniert ist es noch lange nicht gut. Man muss seine Handlungen und Gedanken ständig hinterfragen, denn es könnten sich neue Wege auftun. Und Menschen sind nicht in einer Schublade um dort zu bleiben, sie bewegen sich in der Welt und entwickeln sich weiter, wie man selbst. Gerade bei Menschen sollte nichts zur Gewohnheit oder zum Alltag werden, denn sonst verliert man die Liebe, so kitschig das auch klingt. Und man gewöhnt sich sozusagen am Gegenüber vorbei.

Genauso ist meines Erachtens wichtig, das Denken nicht aufzugeben oder sich mal endlich daran zu gewöhnen. Ich möchte nicht mehr für andere Menschen googeln. Oder jemand erfindet mal Evilgoogle, dass immer die genau falsche Lösung ausspuckt. Das wäre was ;)

Außerdem übe ich mich weiterhin im Nein-sagen-üben. Fällt schwer, aber in dem Zusammenhang tut Rückendeckung, bzw. ein Orientierungspunkt, gut. Ich weiß nie so genau, wo ich mich auf der richtig-falsch-gut-böse-Skala befinde. Wenn andere Menschen mich dann in meiner Einstellung bestätigen oder mir zumindest sagen, dass sie mein Verhalten verstehen, dann ist zumindest vermutlich die Richtung nicht ganz falsch und das bestärkt enorm. Nichts desto totz ist es so, dass ich es am Ende alleine bin, der Nein sagen muss. Siehe oben.

Wenn man etwas verlangt sagt man bitte und wenn man es bekommt danke. Es gibt Menschen, die das nicht wissen.

Und es gibt derzeit recht viele “Faith in humanity restored” Situationen um mich herum und so viel :) in virtuell und real, das ist toll.

Derzeitiges Lieblingswort: Stupidity Shield, für Kopfhörer. Aus der Datenschorle geklaut.

Und weil hier grad so viel mittelalternde Lebensweisheitserkenntnis mit rumschwirrt:

[do one thing every day that scares you]

Wer es allen recht machen will macht es keinem richtig. Gelassenheit.

[internal note for the aufarbeiting of kindheitliche ausgegrenztheitstraumata. oder so. es ist ja nicht so schlimm. but you know and you’re still doing it.]

2011

Ein Fest mit Freunden gefeiert. Jubiläen: 1,4,30. Und das 120. von anderen. Alle wundervoll. Jemand einsamen besucht und dagewesen. Überstunden. Endgegner 2: Höhenangst. Besiegt. Endgegner 3 angegangen: Lern- und Prüfungs”angst”. Geliebt. Sehr. Sehr. Sehr. Ein, nein drei, nein vier sehr berührende Leben oder Schicksale, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Gegrillt, Gekocht und dabei neues entdeckt. Den Mädelsabend neu erfunden, für mich zumindest. BBC’s Sherlock. Adele. Urlaub in Sardinien. Meer. Schwimmen. Krebsen <3 . Photographiert. Ein Fest, den Urlaub, den Alltag, Ausflüge… Die Alpen von oben gesehen. Dazugelernt, gefühlt unglaublich viel, im Job. Durch die Reben spaziert. Wahlkampf gemacht. Plakatiert. Seifenblasenpustend in der Innenstadt gestanden. Gewählt. EisgehtimmeroderCrepe. Ein Sommerfest mit Hektik und ein Sommerfest mit Menschen, bei denen man sich besonders freut, dass sie kommen konnten. Und Kameravergleich mit dem Festchef. Pünktchen. Eddie. Gespendet. Balkonien erschlossen und genossen. Keith Mina Caputo in Basel. Ein neues Rad und einen neuen Rechner gekauft. Mehr Spass macht ersteres. Überhaupt Radfahren als meditatives Beobachtungsguckdings. Oder so, ich mags. Ein Musical gesehen und gemocht. Mauszeit, immer Sonntags. Gesagt, was ich fühle. Vermisst. Podcasts entdeckt. Probleme zeitnah angegangen. Menschen verloren, Menschen neu begegnet. Den Berg vermisst. Es genossen, dass alles Scheiße ist weil das Leben ist. Mich beschwert, ausgekotzt. Babygedanken gehabt. Einen anderen Berg hochgeklettert und überhaupt die Heimat mehr entdeckt. Beschlossen, mich weniger über Politisches aufzuregen. Zumindest nur soweit, wie es mich nicht belastet. Ulm überhaupt, an sich, ist schön. Freiburg sowieso. “google selber” gesagt, mehrfach. Nein sagen überhaupt mehr in Angriff genommen. Gespielt und gedaddelt. Diablo 2. iPhonezeugs. Und so. Im Regen gestanden. Einfach mal vor mich hin lächelnd gelaufen und es funktioniert. Aalen. So lange die Hochzeiten dort nicht zu langweilig sind. Tee entdeckt, mit Kräutern zumindest, Kamille sowieso. Im Kino gewesen, gelästert, gelacht, gezittert. Angst gehabt. Einen Lachanfall gehabt. Gestritten. Versöhnt. Rückwärts begriffen. Hach, 2011.

Und Freunde. Danke.

Beschlossen: In 2012 entdecke ich das Lesen wieder. Die Musik ist 2011 ganz von allein wieder in mein Leben geschlichen und hat mir sehr viel Freude gebracht. Nun also Lesen. Bücher. Fiktion. Urlaubskram. Sichverlierkram. Darauf hab ich Lust. Und ich mag mal wieder pen&paper spielen. Und wieder öfter Bilder gucken gehen. Hula.

[adele - someone like you]

gefühlt ein bißchen hinterherhinken, so in sachen aktualität. es ist mir aber sowas von egal. das tolle ist nur, dass es so ist. früher wäre es mir nicht egal gewesen. erst neulich festgestellt, dass man mich wohl als 90er jahre musikexperten bezeichnen kann. was mich freut. ich mag die 90er sehr. so wie auch einen großteil der 2000er… manchmal jedoch denke ich bei aktuellen stücken, dass selbst die schlechten 90er sachen (zu deren zeiten ich kiddie war) besser waren, als der kram, den sich kids heute so reinziehen. daraus wiederum kann man vermutlich folgern, dass ich alt geworden bin. nochmal egal. :)

[bitte gehen sie auch hier vorbei, ich glaube da wird spass gehabt.]

[broken bells - vaporize]

dieses lied steht, in seiner etwas orgellastigeren version, wie kein anderes für veränderung in meinem leben. für neuanfang. für glück. zufriedenheit. freundschaft. seelenfrieden. für berg. für auf dem bett hocken und quatschen. für interpretationen des selbst. für durch den flur tanzen und mitsingen. :-)

Old school media

und dann entdeckt man ein altes mixtape eine alte mix-cd. darauf zu 80% nur lieder, mit denen man jemand beeindrucken wollte. in diesem fall muse.

muse mochte ich bis auf wenige lieder nie so wirklich leiden. zu viel drama, zu viel schmerz, der sich in der musik nicht in etwas anderes auflöst.

musste aber trotzdem lachen, eben. das “beeindrucken” hat übrigens geklappt, damals, wenn auch nicht so, wie ich wollte. aber allein der versuch… :)

Alle Mann voraus!

Ich finde, die Piraten sollten auf aktuelle politische Skandale genauso schnell reagieren und klar und laut Stellung beziehen, wie sie es bei Kritik tun.

Da funktioniert kein “Aber erstmal die Basis fragen”, das geht nicht. Das kann bei einer weiteren Ausformulierung hinterher dann getan werden.
Und es sollte klar sein was wer sagen darf, ohne gleich intern zum Hamster gemacht zu werden.

[inspired by the mighty mighty wizard]