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Heimradelnd in der Abendsonne* bemerken, wie gut es eigentlich ist, dass ich die Persönlichkeit habe, die ich habe. Bei all der Unzufriedenheit, allem Mangel an Selbstbewusstsein. Aus dem Bauch raus, offen, manchmal grübelnd und oft fröhlich. Zu schnell, manchmal tollpatschig, unkonzentriert, aber mit Empathie. Alles andere wäre total nicht mein Ding. Wie auch. 

*Heimradelnd in der Abendsonne ist quasi ein optimaler Zustand. Mit frischer Luft und Sonne den Gedanken am Ende des Tages freien Lauf lassen. Gedanken kommen, gehen, bleiben, verändern sich. Ich mag das sehr. 

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Komischer Tag heute. Amoklauf in München. An solchen Tagen versuche ich die sozialen Netzwerke weitestgehend zu ignorieren. Es wird zu viel gesagt. Nicht differenziert. Selbst das Ruhige und Vernünftige wirkt falsch. Dann lieber nichts.

Bin online angeschrien worden (Großbuchstaben…). Ich lerne derzeit irgendwie sehr viel mit mir oder an mir selber, das macht solche Situationen interessant, da ich anders reagiere und sie bewusster wahrnehme. Oder es zumindest versuche. 

Ich war sehr nett Abendessen mit einer ehemaligen Studienkollegin. Geschichten aus der Hauptstadt erfahren, aus der Politik, aus der Liebe. Geschichten aus der Provinz erzählt. Den Regenschauer ignoriert und draussen unter dem Vordach gesessen. Durch den Park nach Hause gelaufen und geatmet. Und Bäume angeguckt. Im Büro heute endlich die Boxen installiert und Musik gehört. Wurde mal wieder Zeit. 

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Eigentlich gab es gestern genug Schönes, um es aufzuschreiben, aber irgendwie fehlte die Zeit. Eiskaffee von der Kollegin bekommen, Äpfel vom Nachbarn. Ach gnah, schon hab ich wieder alles vergessen. Ich bin mit guter Musik auf den Ohren in der prallen Sonne nach Hause geradelt. Derzeit ist das einer meiner Lieblingszustände. Sommer ist toll. <3 Gestern und heute mal wieder im Zusammenhang mit der nachbarschaftlichen Mediation unterwegs gewesen. Dass da nach zwei Jahren nochmal was passiert hätte ich nicht gedacht. Heute ein sehr nettes Gespräch diesbezüglich gehabt. Ich bleibe mal gespannt. Sich gegen erfahrene Menschen durchsetzen können und nicht aufgeben. Das ist auch so was. Oft geb ich zu schnell auf. Aber ja. Manchmal eben auch nicht. Im Büro arbeiten wir den Businessrun vom Dienstag auf. Der nächste Trainingstermin steht schon. Die spürbare Motivation ist toll. Ich möchte mich auf jeden Fall noch in der Geschwindigkeit verbessern und vielleicht auch die 10km anpeilen. Dafür gibt es auch mehr Läufe. Aber mal sehen. Am Dienstag beim Lauf war es unfassbar heiss. Und ich so langsam. Aber geschafft. Hula! 

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Über eine Stunde Besprechung mit dem Mandanten gehabt. Hab ich nicht gelernt, immer gut, wenn sowas so glatt läuft wie heute. Die Startnummer und das Shirt für den Businessrun morgen bekommen. So allmählich bin ich echt aufgeregt. In der Sonne durch die Wiehre geradelt. Dabei kann man herrlich Häuser gucken. 

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Das letzte Urlaubsfrühstück genossen. Laufen gewesen und dabei K getroffen. Von K kenne ich noch die vierstellige Telefonnummer aus der Zeit, als sie noch bei ihren Eltern wohnte. Anhand meines Wissens der Telefonnummern, Mailadressen, Adressen oder eben auch keins von diesem bei Freunden kann ich eigentlich ziemlich genau sehen, wie lange ich jemanden kenne. Frau K folglich sehr lange. Dieser Gedanke kam mir dann aber erst hinterher beim Laufen. 

Gute Laufmusik ist das Album „7“ von Paul Kalkbrenner. Genau die richtige Mischung aus allem. Und sie lenkt ab. Ich mag das, wenn ich beim Laufen nachdenklich werde. 

DSA gespielt. Das war jetzt das zweite Mal dieses Jahr. Vorher habe ich fast 10 Jahre nicht mehr gespielt. Ich bin überrascht, wie viel ich noch von der Welt weiss. Pen & Paper RPG macht mir immer noch viel Spaß, vielleicht komme ich ja dazu auch mal wieder Shadowrun zu spielen…

Star Trek geschaut. Also einen der neuen Filme. Ich mag die ja auch gern. Die alten Filme sowieso.

Noch 11 Wochen bis zum nächsten Urlaub und ich freu mich schon so sehr drauf. Hula!

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6,4 Kilometer gelaufen und es war völlig einfach. Dass ich das mal so schreiben würde hätte ich nie gedacht. Möbel aufgebaut und mich über die schönere Wohnung gefreut. Etwas weniger dunkles Holz, etwas mehr weiß… Abends dann auf’s ZMF gefahren, das örtliche Zelt-Musik-Festival. Dort ein ganz umwerfend atmosphärisches Konzert von Ludovico Einaudi und seinem Ensemble erlebt. Toller, klarer und großer Sound! Wirklich beeindruckend. 

Wenn jetzt noch die Welt etwas zur Ruhe kommen würde, das wäre schön. 2016 ist ganz schön heftig.

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Im Lichtblick zu Abend gegessen. Nach Hause gelaufen. Der Zauberer und ich laufen oft aus der Stadt nach Hause, an der Dreisam entlang. Ich genieße das immer sehr, überhaupt laufe ich gern und gerne mit dem Zauberer. Besuch von Mama gehabt und auf dem Balkon in der Sonne gesessen. Die Wohnung auf Vordermann gebracht. 

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Gemalt. Nichts Besonderes, aber Malen ist so angenehm um des Kopf frei zu bekommen. Mich etwas in Linux eingedacht und eingewöhnt. Pfannkuchen gemacht. Pfannkuchen sind super. Entspannt und über das Selbst-Bewusstsein nachgedacht. 

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IKEA geplündert, unter der Woche ist es sehr entspannt dort. Grünes Curry gekocht. Auf der Couch gegammelt. Meinen PC mit zwei neuen Festplatten ausgestattet und endlich Linux installiert. (Danke, Zauberer <3) Eine Windowspartition ist zwar noch da, die will ich aber ausschließlich für Spiele nutzen. Nach dem Zwangautoupdate zu Windows 10 hatte ich keine Lust mehr auf Microsoft. Mich bei fudder entdeckt und mich über die Bezeichnung „Nerdmädchen“ amüsiert. PokémonGo werde ich vermutlich gar nicht weiter spielen, Ingress ist einfach so viel besser. Geschlafen. 

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Heftige herzliche Diskussionen. Um den Regen herum geradelt und trocken geblieben. Mehr bewusste Momente. Urlaub zuhause mit Fernweh. Stimmigkeit suchen. PokémonGo Erklärungsversuch mit der Lokalpresse. Bengalisches Essen aus Bangladesh. Youtube gehört. Statt im 4/5. Gang mal im 6. und 7.heimgeradelt. Mal gemerkt, dass das ständige Laufen fitter macht. Brotzeit mit Zauberer, und Chilidip. Über Radikalität nachgedacht. Und Anstand.